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September 2007: Neuer Markt oder www.dada-jandl.com

Dabbelju dabbelju dabbelju dot
Dobbelju dobbelju dobbelju dat
Dibbelju döt? - Döbbelju dit?
Däbbelju Dübbelju Döbbelju dot!

Da dubbleja Jubel ja diebel da da
Do däbbelja diedelja der da war die
Däddel war da? - Dödel war du!
Dibbelju Dubbelju Dobbelju dot!

De deubel juchu! Ja deubel oho!
De keuleju beuleju heule nanu?
De Bibel le wie? - De Bibel lo wo?
Dadabbelju brabbelju wabbel juchu!

Ellebä dellewe schnellewä dot
Bellevue dabbelju Bellevue fott
Diddel wo die? - Dussel wa Du!
Zalledu falledu alle bankrott

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Das Gedicht entstand im Juli 2003. Mir kam die Idee, als ich einen englischsprachigen Radiomoderatoren hörte. Der Sprecher las mehrmals die Adresse einer angepriesenen Webseite vor. Das repetierende "dabbelju dabbelju dabbelju" (www...) sprach mich als Ernst Jandl Fan sofort an. Im Jahre 2003 etablierten sich in Deutschland TV-Shows wie "Deutschland sucht den Superstar." Der Verein Deutsche Sprache e.V. fühlte sich zu einem Dichterwettstreit "Deutschland sucht den Superdichter 2003" inspiriert. Ich kam mit meinem Werk unter die ersten 20. Wir wurden alle nach Weimar eingeladen, wo im Schloss Bellevue (Open Air) unsere Gedichte vorgetragen wurden. Walter Kempowski hätte lieber den "Suppendichter" gesucht. In der Sendung KULTURREPORT (ARD) blieb ihm jedoch mein Gedicht in Erinnerung. Das Gedicht "www.dada-jandl.com" ist veröffentlicht im Bändchen SCHILLERNDE VERSE, IFB Verlag 2003 (ISBN 3-931263-40-1) und auf der CD SONNIGE GEDICHTE ( KWR 001 CD) die Sie im Webshop kaufen können.

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2007 Copyright Adrian Thomé | KingWomba Records | Adrian Thomé Musikverlag München

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Als Lyrik bezeichnet man die zum Spiel der Lyra gehörende Dichtung. Die Lyrik ist die dritte poetische Gattung neben der Epik und der Dramatik. Lyrische Werke nennt man auch Gedichte. Diese Trias Lyrik - Epik - Dramatik unterschied bereits Aristoteles in seiner „Poetik“. Ein kleines Bändchen, das trotz seines hohen Alters uns Theaterwissenschaftlern als Standardlektüre galt. Ich studierte diese Disziplin in Köln, bin aber ziemlich sicher, dass die Theaterwissenschaftlern in München diese Bändchen ebenfalls unter Kissen haben. Aristoteles, der 322 v. Chr. verstarb beschäftigte sich in der Poetik eingehend mit der Lyrik. In den Bereich der aristotelischen Poetik fallen zunächst alle diejenigen Künste (Künstler), die mimetischen, d. h. nachahmenden bzw. darstellenden Charakter besitzen: Epik, Tragödie, Komödie, Dithyrambendichtung, aber auch Tanz und Musik. Im Verlauf des Werkes zeigt sich aber, dass Aristoteles fast ausschließlich Dichtung behandelt und dass ein Unterscheidungskriterium auch Teilhabe an Sprache voraussetzt.

Wer sich mein kleines Gedicht umsonst runterladen möchte, der sei noch mal an Ernst Jandl (* 1. August 1925 in Wien; † 9. Juni 2000 in Wien) erinnert. Dieser Ernst Jandl war österreichischer Dichter, Schriftsteller und Übersetzer. Er entwickelte seine speziell-humoristische Sprachkunst. Eine Form von experimenteller Lyrik. Seine Gedichte waren zu seiner Zeit sicherlich moderne Lyrik. Er war ein wahre Künstler was das Erschaffen von Neologismen angeht. Diese Kunstgattung der Wortneuschöpfungen wurde in seinem „him hanflang war das wort“ (sprechgedicht) eindringlich vorangetrieben. Dieser Text bzw. dieses Gedicht wurde von ihm selbst gelesen und ist als CD erhältlich, inzwischen sicherlich auch als mp3!

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